Teppichböden.
Objekt-Teppichboden liefern wir als Bahnenware und als modulare Teppichfliese: von rund 15 Herstellern, in Nutzungsklasse 31 bis 33 nach EN 1307, geprüfter Brandklasse Bfls1 oder Cfl-s1 nach EN 13501-1 und stuhlrollengeeignet. Für Bodenleger, Architekten und Objekteure.
Was ist Objekt-Teppichboden und wofür eignet er sich im gewerblichen Bereich?
Objekt-Teppichboden ist ein textiler Bodenbelag aus Tuft-, Web- oder Nadelvlies-Konstruktion, ausgelegt für gewerbliche Beanspruchung. Im Objektbereich entscheidet die Nutzungsklasse nach EN 1307: Klasse 31 deckt Hotelzimmer und Besprechungsräume, Klasse 32 den normalen Bürobetrieb, Klasse 33 stark frequentierte Flächen wie Großraumbüro, Empfang und Ladenflächen. Für Publikumsverkehr zählt die Brandklasse Cfl-s1 oder Bfl-s1 nach EN 13501-1 (schwer entflammbar, geringe Rauchentwicklung, früher B1).
Wo Bürostühle rollen, muss der Belag stuhlrollengeeignet sein. Die Eignung wird in EN 1307 klassifiziert, die Stuhlrollen selbst gehören nach EN 12529 zum Typ H mit harter Lauffläche, der für textile Beläge vorgesehen ist. Dazu kommt die akustische Stärke von Teppich: textile Beläge verbessern den Trittschall typischerweise um 19 bis 36 dB nach EN ISO 10140. Als Fliese lässt sich Teppichboden punktuell tauschen, als Bahnenware deckt er große Flächen wirtschaftlich ab. Welche Konstruktion, Nutzungsklasse und Verlegeart zu Untergrund und Beanspruchung passt, klären wir vor der Bestellung.
Vorteile von Teppichboden im Objektbereich.
Vier Gründe, warum Objekt-Teppichboden im gewerblichen Einsatz überzeugt.
Bessere Raumakustik
Textile Beläge verbessern den Trittschall typischerweise um 19 bis 36 dB nach EN ISO 10140 und schlucken Raumschall. Das senkt den Geräuschpegel im Großraumbüro, Empfang und in Besprechungsräumen.
Fliese einzeln tauschbar
Die modulare Teppichfliese tauschen Sie bei Beschädigung oder Verschmutzung einzeln aus, ohne die ganze Fläche zu erneuern. Das hält Aufwand und Stillstand gering.
Belastbar und brandsicher
Mit Nutzungsklasse 31 bis 33 nach EN 1307 und Brandklasse Cfl-s1 und Bfl-s1 nach EN 13501-1 hält der Belag vom Hotelzimmer bis zum stark frequentierten Empfang stand.
Stuhlrollengeeignet
Geeignete Objektqualitäten sind für Bürostühle mit harten Rollen nach EN 12529 Typ H freigegeben. So bleibt der Belag unter dem rollenden Schreibtischstuhl formstabil.
Häufige Fragen zu Objekt-Teppichboden.
Welche Nutzungsklasse braucht Objekt-Teppichboden im Büro?
Für den normalen Bürobetrieb genügt Nutzungsklasse 32 nach EN 1307. Großraumbüros, Empfang und stark frequentierte Flure brauchen Klasse 33 (stark gewerblich). Klasse 31 reicht nur für gering beanspruchte Räume wie Hotelzimmer oder Besprechungsräume. Die Klasse je Serie nennen wir vor der Bestellung.
Welche Brandklasse muss Teppichboden im Objektbereich erfüllen?
Im gewerblichen Objektbereich ist Brandklasse Cfl-s1 oder Bfl-s1 nach EN 13501-1 der Standard: schwer entflammbar mit geringer Rauchentwicklung, früher als B1 bezeichnet.
Ist Objekt-Teppichboden für Bürostühle mit Rollen geeignet?
Ja, sofern der Belag stuhlrollengeeignet ist. Diese Eignung wird nach EN 1307 klassifiziert, vollflächig verklebt verlegt und mit Stuhlrollen vom Typ H (harte Lauffläche) nach EN 12529 kombiniert. Auf Teppich gehören harte Rollen, weiche Rollen erhöhen den Verschleiß deutlich. Die Eignung nennen wir je Serie.
Wie viel Trittschall reduziert ein Teppichboden im Objektbereich?
Textile Bodenbeläge verbessern den Trittschall typischerweise um 19 bis 36 dB nach EN ISO 10140, dichte Qualitäten erreichen rund 36 dB. Damit liegt Teppich deutlich über harten Belägen und eignet sich für Büros, Hotels und Flächen, in denen Ruhe gefragt ist.
Was bedeuten die Brandklassen Bfl-s1 und Cfl-s1?
Die Brandklasse nach EN 13501-1 zeigt, wie ein Boden im Brandfall reagiert. Das Kürzel „fl" steht für Boden (flooring). Der Buchstabe steht für die Entflammbarkeit: je weiter vorne im Alphabet, desto schwerer brennbar, Bfl ist also besser als Cfl. Beide gelten als schwer entflammbar (früher B1). Das „s1" bedeutet geringe Rauchentwicklung.